Studenten-Software

Zu Beginn des Studiums sind viele Studenten überwältigt: Die ersten Veranstaltungen stehen an, Bücher müssen gekauft werden und der Termin für die erste Hausarbeit rückt auch immer näher. Spätestens dann machen sich die ersten Studenten Gedanken über die geeignete Studenten-Software.

Für das Verfassen wissenschaftlicher Arbeiten eignet sich das Programm LaTeX des amerikanischen Entwicklers Donald E. Knuth. Wer sich für einen Studiengang wie Mathematik oder Informatik eingeschrieben hat, kennt es möglicherweise schon - andere Studenten sollten sich in die Thematik einlesen, da wissenschaftliche Arbeiten mithilfe von LaTeX "programmiert" werden und als PDF-Datei mit Zitierweisen nach DIN-Norm erscheinen. Wer sich nicht mit Programmierarbeit herumschlagen möchte, kann sich das Programm LyX zulegen - es arbeitet auf Basis von LaTeX, besitzt aber eine benutzerfreundliche Oberfläche. Das macht sie als Studenten-Software beliebt, da sie zeitsparend ist.

Für die Erstellung und Präsentation einer Hausarbeit eignet sich aber auch das Microsoft Office-Paket. Microsoft Word bietet alle nötigen Funktionen, um selbstständig eine wissenschaftliche Arbeit zu formatieren, mithilfe von PowerPoint können die Ergebnisse anschließend im Rahmen eines Referats vorgetragen werden.

Wer einen Mac besitzt, weicht auf Programme wie Pages und Keynotes aus. Gerade Keynotes hat den Vorteil, dass Besitzer eines iPhones über eine App namens Keynote Remote aus dem App Store das Handy als Fernsteuerung benutzen können, während Pages bei der Gestaltung der Arbeit größeren Freiraum lässt als die Alternative von Microsoft.

Mathematische Studiengänge, die häufig Graphen abbilden müssen, sollten über das Freeware-Programm Gnuplot nachdenken. Diese Studenten-Software benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, da dabei die Graphen programmiert werden müssen - sie bietet aber den Vorteil genauer, mathematisch korrekter Abbildungen, die sich für Praktikumsaufgaben oder Hausarbeiten eignen.

Studenten-Software gibt es häufig günstig zu kaufen. Hochschulen verteilen meist bei Semesterbeginn eine Liste der Soft- und Hardware-Partner an die Erstsemester, sodass sich diese zu vergünstigten Preisen mit dem geeigneten Material eindecken können. Die essenziellen Programme, beispielsweise das Microsoft Office-Paket, stellen die meisten Hochschulen über ein institutsinternes Portal zum kostenlosen Download zur Verfügung. Darin sind je nach Studiengang auch andere nützliche Programme enthalten.